Der richtige Urkundenwert

Bei Immobiliengeschaften, bzw. Verkaufen muss darauf geachtet werden, dass die offizielle Verwaltung manchmal den Urkundenwert nicht akzeptiert.

Dieses ist sehr wichtig, da bei dem Verkauf von Immobilien bei Privatleuten der Kaufer die Steuer für Grunderwerbssteuer bezahlen muss, die auf den Balearen 7 % betragt. Diese Steuer wird auf den realen Wert der Immobilie angewandt. Dieser reale Wert muss nicht unbedingt mit dem Wert, der in der Notarurkunde ausgewiesen wird, übereinstimmen.

Wenn die Verwaltung der Meinung ist, dass die Vertragsabschließenden einen niedrigeren als den realen Wert angegeben haben um Steuern zu sparen oder aus anderen Gründen, kann es vorkommen, dass noch eine Nachzahlung gemacht werden muss und vom Kaufer die Zahlung dieser Differenz zwischen dem deklarierten und realen Marktwertes gefordert wird.

Es ist deshalb zweckmaßig, die vom Finanzamt der autonomen Region zur Verfügung gestellten Tabellen zu benutzen um den realen Wert der Immobilie festzulegen. Diesen Wert erhalt man durch Anwendung einiger Koeffizienten auf den Katasterwert, einer Reihe von anderen Daten, wie z. B. Alter, Grundflache, Qualitat, Lage der Immobilie etc.

Mein Rat ist, immer die notarielle Urkunde auf den realen Wert auszustellen. Auf jeden Fall auf den Mindestwert, der durch Anwendung der Tabelle errechnet wird. So vermeiden Sie Unannehmlichkeiten und teuere zusatzliche Nachzahlungen.

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