Optionsvertrag

Diese Art von Vertragen ist sehr typisch. Mit diesem privaten Dokument vereinbaren sowohl der Verkaufer als auch der Kaufer die Bedingungen für den Verkauf bevor sie beim Notar die Urkunde errichten.

In diesem Dokument verpflichtet sich der Verkaufer, die Immobilie zu dem festgelegten Zeitpunkt zu übergeben und der Kaufer verpflichtet sich, zu den vereinbarten Terminen das Geld zu bezahlen. Außerdem wird im Allgemeinen bei der Unterschrift dieses Optionsvertrages eine Anzahlung für die Reservierung der Immobilie getatigt.

In Spanien nennt man diese Art von Vertragen, wo eine Anzahlung geleistet wird um ein Bündnis zu schließen „contrato de arras“.

Trotzdem, und um künftige Konflikte zu vermeiden, wenn einer der Parteien zurücktritt, empfehle ich, dass der Betrag des Vorvertrages als Abfindung genommen wird. Wenn der Kaufer zurücktritt bekommt der Verkaufer somit die Abfindung. Wenn der Verkaufer aber zurücktritt muss er das Doppelte bezahlen. In diesem Fall nennt man dieses „arras penitenciales“.

Der Vorteil bei dieser Sache ist, dass bei Nichteinhaltung dieses Vertrages es nicht notwendig ist, vor Gericht zu gehen um die Entschadigung festzulegen, die von dem jenigen bezahlt werden muss, der den Vertrag gebrochen hat.

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